Archiv der Kategorie: Häkeln

ab und zu darf auch der Häkelhaken in Aktion treten

Kissen

Irgendwie kann ich im Moment nix anderes, als Kissen zu fertigen.

Da wäre einmal das Schafkissen Nr. 3 – das farbige Garn ist Opal Style in der Wunschfarbe türkis. Der Kollege hat sich drüber gefreut. Eigentlich sollte es ja ein Geschenk zur ersten eigenen Wohnung werden, aber schließlich wurde es ein Abschiedsgeschenk.

Erinnert Ihr Euch noch an mein Resteverwertungsprojekt mit c2c-Häkelei? Das habe ich natürlich so ab und an weiter geführt. Früh, vor der Arbeit, habe ich immer mal ein paar Stäbchen rangefügt und so habe ich jetzt 12 Pätche fertig. Nur – eine Decke wird das nicht mehr.

Wir haben seit wir hier im Haus wohnen diverse Holzstühle mit den passenden Stuhlkissen. Und nach der langen Zeit sind die etwas ausgeblichen. Eigentlich waren wir schon auf der Suche nach neuen Stuhlkissenbezügen, bis mir der Gedanke mit den Häkelpatchen kam. Und so habe ich gestern Vormittag während der Hochzeit in England was ausprobiert.

Zufällig passen 4 Patche um das vorhandene Kissen herum, an der Lehnenseite gibt es Knöpfe zum verschließen. Und ich habe noch 34 Patche vor mir. Wir haben im Küchen-/Essbereich insgesamt 6 Stühle. Aber man sitzt recht schön und die Kissen sind auch schnell mal gewaschen, falls einer Katze mal ein Malheur passiert…

Reste und Olympia

Ich hab dann doch nach dem ich den letzten Eintrag gemacht habe, die Links durchgeschaut und aktualisiert. Ihr solltet also unter jedem Punkt auch weiterkommen und nicht mehr in die Leere geführt werden. Wenn noch was fehlen sollte oder Ihr was vermisst, dann sagt in den Kommentaren Bescheid und ich werde sie aktualisieren.

Beim Stöbern durch die Blogs bin ich wieder mal bei ~*Bines Wortgestrick*~ hängen geblieben. Wir beide kennen uns schon fast 17 Jahre durch Internet, Blog, Newsgroups, Mailinglisten und irgendwie sind wir in Kontakt geblieben – jetzt auch dank Facebook. Und bei ihr bin ich draufgestoßen, dass es wieder eine Olympia-Gruppe ~*Ravellenics 2018*~ bei ~*Ravelry*~ gibt. Und da gibt es auch eine Disziplin „Sock Hockey“. Genau meine Disziplin! Ich habe sowieso vorgehabt, dass ich bis in der Woche vor Ostern Socken stricken will, damit ich sie bei dem örtlichen Alters- und Pflegeheim abgeben kann. Die älteren Damen haben doch immer kalte Füße und auch wenn ich noch nicht gefragt habe, ob sie sie haben wollen, probiere ich mein Glück. Ansonsten gibts auch in Kulmbach, wo ich geboren wurde, aufgewachsen bin und auch heute noch arbeite, Altersheime. Zu Weihnachten habe ich über eine Kollegin Socken und Schals an ein Altersheim gegeben und die Heimleitung hätte sich sehr darüber gefreut. Also stricke ich während der Olympischen Spiele Socken.

Und wer viele Socken strickt, hat auch irgenwann genau so viele Reste. Ich sammele die in einer grünen Box und die wurde voller und voller. Ich habe ja auch vor einigen Jahren die „Dicke Decke“ gestrickt und die auch 2016 fertig gestellt. Jaaaa. Ein Foto von dem fertigen Prachtexemplar gibt es noch nicht. Aber sobald das Wetter es im Frühling zulässt, lichte ich die Decke im Garten auf der Wiese ab.

Noch eine „Dicke Decke“ zu stricken hatte ich eigentlich vor. Aber nur kraus rechts ist auch irgendwann langweilig und man muss für eine anständig große Decke (2m x 2m) auch unendlich viele Patche stricken. Und darauf hatte ich so gar keine Lust. Nun hatte ich neulich mal wieder was im c2c-Muster gehäkelt (Foto davon kommt noch) und währenddessen überlegte ich, ob man die Reste auch damit verhäkeln könnte. Und das hab ich gestern ausprobiert.

Sockenwollreste doppelt genommen, Nadelstärke 3 ergeben:

Aus einem Patch wurde ein zweiter, dann ein dritter, dann der vierte wurde heute fertig. Das geht recht schnell und macht Spaß. Die Patche sind auch fester als die gestrickten und die Reste schmelzen dahin. Nun hab ich die Qual der Wahl: weiter Socken stricken oder Reste verhäkeln? Ach ein Quadratchen geht noch. Und dann vielleicht noch eins…

 

Socken und so

Jetzt ist wieder einige Zeit vergangen und so einiges hat sich geändert. Ich arbeite jetzt für voraussichtlich ein Jahr 25 Stunden in der Woche. Gesundheitlich gings einfach nicht mehr. Am Donnerstag entscheidet sich dann noch, ob mir demnächst noch ein Klinikaufenthalt bevor steht. Nein, *Otto* ist weiterhin weg, aber die Nachwirkungen von der Chemo lassen mich einfach nicht zur Ruhe kommen.

Aber davon wollt Ihr bestimmt nicht wirklich hören. Ich hab heute endlich mal die Bilder bearbeitet und so gibts Fotos von fertigen Werken.

Im Sommer habe ich von einer Arbeitskollegin Garnpakete für Beaniemützen für ihre Töchter bekommen. Und ein paar Tage später durfte dann der Bär modeln.


Und dann habe ich – wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten – die Sockenproduktion angeschoben. 2 Paar muss ich noch stricken, dann bin ich fertig für heuer.

Ich habe mir, seit dem ich wieder das Abo von ~*Opal*~ habe, vorgenommen, zumindest die 24 Knäuel Sockenwolle, die es jedes Jahr gibt, zu verstricken. Und das hab ich auch heuer wieder geschafft. Und aus den Resten werde ich mal wieder Sockenspiralis für Babys fürs Klinikum stricken. Und aus den Resten von den Resten vielleicht die „Dicke Decke 2.0“ stricken. Die erste ist seit August fertig. Foto von dem Meisterstück? Die ist riesig und am besten im Freien gut zu fotografieren. Nächstes Jahr…

Seid Ihr auch so den Woll-Bobbels verfallen? Ich habe mich bis jetzt gegen den Hype gewehrt, da ich ja keine Tücher stricke. Aber auch ich erlag der Versuchung und Schuld war ~*Steve Rousseau*~. Ich liebe grafische Designs und die Tücher sind für mich ein Traum. Und Schals kann man nie genug haben. Und so hab ich einige Anleitungen gekauft und da passen natürlich die Bobbels dazu *seufz*. Jetzt muss ich nur noch die Socken fertig stricken und dann wird die erste Anleitung ausgedruckt (nur welche? Die Qual der Wahl) und dann gehts los.

Obwohl – da wartet noch eine angefangene Jacke. Da fehlen nur noch die Ärmel und die Ausarbeitung. Und da wären ja noch ausstehende Fotos von 2 fertigen Jacken. Und dann will ich mir mindestens noch einen Pulli stricken. In der aktuellen Knitter ist ein Pulli – eigentlich für Männer – drin. Der gefällt mir supergut. Ich hab da noch einiges vor. Seid gespannt!

Allerlei Kleinzeugs

Hat sich schon jemand Gedanken gemacht, warum es hier so ruhig ist? Braucht Ihr nicht, alles (fast) in Ordnung.

Aber wenn ein Jahr ziemlich chaotisch anfängt und dann – mal wieder – krank wird (nix ernstes, aber langwierig und doof, wenn man auf ein Antibiotika nicht anspricht), dann gibts zwar nix in den StrickGedanken, aber fertig geworden ist doch einiges. Auch eine Jacke habe ich angefangen zu stricken, eine *Daphne*, aber noch hängts beim zweiten Vorderteil fest. Irgendwann wird auch die fertig, wenn ich die Finger endlich mal von dem Nadelspiel lassen kann.

Aber erstmal zeige ich Euch 2 c2c-Schals. Das Grundgarn ist Kammgarn, von dem ich immer was im Haus habe. So als Grundstock ist das oft sehr wichtig.

Und jetzt die Socken. Ich hab derzeit einfach einen Sockenstricklauf.

Kleinteile

Lange habt Ihr mal wieder auf einen Beitrag von mir warten müssen. Habt Ihr mich vermisst? Mein Schatz und ich hatten zwei Wochen Urlaub Anfang Juli und da zog es uns mal wieder in den Norden Deutschlands. Büsum und Umgebung war unser Ziel. Schön wars und eine tolle Ferienwohnung rundete die Woche dort ab. Aber noch wohler fühlen wir uns in Nordfriesland, also noch weiter nordwärts. Nun – der Urlaub im Oktober verspricht ein Highlight zu werden. Hier muss einige geplant und gemanaged werden, denn es geht noch ein Stück weiter nach Norden und nach Westen. Wenn alles so klappt, wie wir es uns ausmalen – dann wirds ein Wahnsinnserlebnis werden. Wobei wir das vielleicht auf nächstes Jahr verschieben, da dann etwas früher im Jahr (dann länger hell und evtl. dort besseres Wetter als Mitte Oktober).

Bevor wir jedoch nach Ditmarschen aufgebrochen sind, habe ich die Häkelnadel geschwungen:

4schildies
Gehäkelte Schildkrötchen 🙂 Alle blieben nicht bei mir: der Prototyp wanderte zu meinem Schatz, eine davon wanderte zu einem Kollegen, eine bleibt bei mir und die vierte zieht auch noch bei Gelegenheit aus. Endlich mal eine Häkelfigur, die auch bei mir gut aussieht 🙂

Stricken macht mir aber wesentlich mehr Spaß. Aber bei oftmals im Juli über 30 Grad macht auch Stricken wenig Spaß. Nun – ein bisschen wurde tatsächlich fertig. Kleinigkeiten halt.

Ihr seht also, meine Restedecke ist gewaltig am Wachsen! Ausgerechnet habe ich mir, dass ich 36 große Patche brauche. Davon muss ich nur noch 1,5 stricken. Und dann schlappe 112 kleine Patche. Davon hab ich jetzt 28 Stück. Reste hab ich genügend. Ich hab neulich mal in meinen Ecken gekramt und die Reste zusammengetragen. Ganz schön viel. Und 3 handgefärbte Stränge (komplette!) sind auch aufgetaucht. Man sollte öfter aufräumen, wer weiß, was man da noch findet 🙂

Neues, angefangenes und fertiges

Ich hab doch neulich Euch nach dem Lacegarn gefragt. Kurz und gut – ich habs mir bestellt, kostet ja nicht die Welt. Und wenn ichs einfach nicht verstrickt bekomme, dann kombiniere ichs halt mit weiß oder so, mir fällt schon was ein. Gewickelt hab ich schon mal 2 Stränge:

lace

Mein RVO ist hoffentlich bis zur OP fertig. Viel ist nicht mehr, aber das Muster an den Ärmeln hält furchtbar auf.

rvo2bIch hab das Lochrautenmuster an den Seiten vom Leibteil weitergeführt (so ganz glatt wars mir dann doch zu langweilig) und die Ärmel werden komplett im Lochrautenmuster gestrickt. Abnahmen an den Ärmeln hab ich mir geschenkt, das ist mit dem Muster nicht kompatibel und zu weit wirds auch nicht. Außerdem mag ich viel lieber etwas weitere Ärmel als zu enge.

Als Zwischendurchprojekt hab ich mal wieder die Häkelnadel herausgekramt. Eine Facebookfreundin, die viel häkelt, hat ein Foto von einem angefangenen c2c (Corner to Corner) Schal gezeigt. Oh, das ist was für die handgefärbten Stränge, die ich im April 2014 in Leipzig gekauft hatte. Aber ein Strang reicht nicht für einen Schal, also hab ich ihn mit meiner „Allzweckwaffe“ Kammgarn kombiniert.

c2c1Der wurde irgendwie viel schneller fertig als ich dachte. Und so hab ich einen weiteren handgefärbten Strang herausgekramt und einen neuen c2c -Schal angefangen. Irgendeiner gehört dann irgendwann mir, der andere meinem Schatz. Welcher das wird muss ich mir noch überlegen.

c2c2aAnsonsten wünsche ich allen meine Lesern und Leserinnen einen schönen Valentinstag und einen schönen Faschingsausklang.

Fischlein und Mosaik

In genau einer Woche bin ich schon operiert worden und liege im Klinikum. Und genau aus diesem Grund musste meine Häkeljacke „Nemo“ endlich fertig werden. Irgendwie war der Halsausschnitt sehr groß und so wurde etwas experimentiert. So (fast) ohne Anleitung find ich meine Jacke sehr gelungen! Und weil Ihr bei der „Daphne“ gemeint hattet, dass ein Foto von fertigen Sachen an Frau Strickgedanken besser aussieht als langweilig auf dem Boden, habe ich für Euch mal schnell gemodelt. Nun – die Frisur passte *hüstel*, das Wetter war gut und das kam dabei raus:

Nemo ohne Kopf„Nemo“ mal von nahem. An den Fingern hab ich keinen neuen Nagellack ausprobiert, das ist eine Nebenwirkung von der Chemo *seufz*.

Nemo von hinten„Nemo“ von hinten.

NemoUnd jetzt „Nemo“ und Frau Strickgedanken in voller Schönheit  🙂  Gell, die Frisur ist toll. Aber drunter ist halt noch nicht allzu viel bzw. sehr kurz (2 Millimeter) und sehr hell. Und solange gibts Mützen.

Jetzt hätte ich ja den fehlenden Ärmel von der „Gotland Jacke“ stricken können. Hab ich aber nicht. Hab keine Lust. Ich habe mich aber an das Buch „Mosaic Knitting“ erinnert und dass ich da schon vor längerem mir die Deckenpatche stricken wollte. Aber die Wollauswahl fiel mir schwer, da ich angenommen habe, dass ich nicht die passende in meinem Fundus habe. Nun habe ich aber Merino-Konen, teilweise sind das Reste und das Kammgarn, das jetzt schon öfter hier aufgetaucht ist wie z.B. in „Nemo“. Und so habe ich mal ein bisschen angefangen zu stricken. Das wird echt zur Sucht. Und bis zur OP kann ich entspannt Quadrate stricken. Danach? Wird man sehen…

Nemo und Kringel

Die Stricknadeln hab ich mal kurz in die Pause geschickt. Ich bin der Häkelnadel mal wieder verfallen. Die Anfänge vom Sonnenkringelloop habt Ihr ja schon als Unterlage vom Tröstebärchen gesehen. Nun ist er fertig.
SommerkringelDie Farbe ist der Hammer, gell? Der Strang vom ~*Wollklecks*~ hat einfach nur danach gerufen ein Kringel zu werden. Und dann hab ich ihn auch zusammengenäht, so dass man ihn als Loop tragen kann. Die Anleitung kann man käuflich bei Ravelry erwerben. Vielleicht gibts noch einen grünen Kringel aus einem Aboknäuel von Zwergers. Mal gucken.

Bei meinem nächsten großen Häkelprojekt ist eigentlich meine Mama dran *schuld*. Am Muttertag hatte sie nämlich verschiedene Wollreste, die sie zu einer Weste verhäkeln wollte. Das Buch hatte ich doch auch, aus dem sie das Muster hatte! Und der Pulli auf dem Titelbild gefiel mir auf Anhieb.

Burda-HäkelbuchDas Buch ist aus dem Jahr 1980, also topaktuell *hust* Das Muster vom Pulli habe ich auch ausprobiert, aber das hatte mir für einen Pulli zuviele Löcher an Stellen, die ich eher bedeckt haben will. Dann hab ich etliche Muster ausprobiert, hängengeblieben bin ich bei Mamas Muster (das Musterpröbchen liegt ja gleich neben dem Pulli).

Dann kam die nächste Chemo, die schon gewohnt schlaflose Nacht danach und ich hab den Pulli angefangen. Hier häkelt man die Ärmel jeweils bis zur Mitte, und verbindet sie dann. Das Vorder- und Rückteil wird dann konventionell von oben nach unten dran gehäkelt. Eigentlich ganz simpel. Das blöde ist nur, dass man schlecht die Breite der Jacke abschätzen kann (die Gr. 42, bis dahin der Pulli und der Schnitt im Buch geht, hab ich „etwas“ überschritten). Aber ich bin ja nix gehalten, also wird das Teil einfach eine Jacke.

NemoSoweit bin ich jetzt schon. Der Rücken ist fertig und ein Vorderteil ebenfalls. Die Wolle (weiß ist Kammgarn, orange ist Schoppel Miro 4fach) ist gewickelt und wartet nur darauf, verarbeitet zu werden. Nun seht Ihr auch, warum ich die Jacke „Nemo“ genannt habe 🙂 Das orange-weiße erinnert mich voll an das Fischlein im Zeichentrickfilm. Mit der Jacke werde ich garantiert nicht übersehen, aber jetzt schon find ich sie wirklich hübsch.

Die Chemos hab ich nun auch komplett durch und der Operationstermin steht inzwischen auch schon. Bis dahin muss sowohl „Nemo“ als auch vielleicht der fehlende Ärmel der „Gotland Jacke“ vervollständigt werden. Seit gestern weiß ich nämlich, dass mir sämtliche Lymphknoten in der Achselhöhle entfernt werden und da wird das Stricken und Häkeln am Anfang (hoffentlich gehts wenigstens später wieder…) nicht so gut klappen. Aber bis dahin darf ich mich erholen und Kräfte sammeln. Inzwischen hab ichs mit einem bekannten Buchtitel „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“….

Tuchvirus

Kaum guckt man in seine ufO-Kisten, schon hat man fertige Tücher. Nun, so schnell gings dann doch nicht. Aber an einem Tuch brauchte ich nur die Fäden vernähen und am anderen Tuch fehlten dazu noch 3 Segmente.

Drache bunt/weißTuch „Drachenfeuer“ (Anleitung käuflich erhältlich bei Ravelry), mit weißem Kammgarn und regenbogenfarbiger Katia-Wolle. So ein ähnliches Design habe ich nur mit farbigen „Augen“ irgendwann gesehen und so ähnlich wollte ich es auch.

Drache rosaUnd noch ein Drachenfeuer. Das war mein erstes, das ich mit Sockenwolle gestrickt habe. Die Färbung kommt quasi nur aus dem Knäuel.

Und dann hab ich gestern „Kringel“ (Kaufanleitung bei Ravelry) fertig gehäkelt. Dank der kurzen Haare bekomme ich ständig einen steifen Hals. Vielleicht hilft ja ein luftiges Schälchen dagegen.

KringelDas Garn ist handgefärbte Sockenwolle vom ~*Wollklecks*~ und verbraucht habe ich genau einen Strang.

Und da ein Kringel so ganz allein nicht bleiben wollte, habe ich meinen letzten ~*Wollklecks*~Strang gewickelt (Ingrid, ich muss mal wieder Deine Kisten durchwühlen *ggg*) und einen neuen angefangen:

KringelDen häkele ich aber nicht während der Chemo weiter, sondern hab mir was neues ausgesucht für die ca. 3. Std.-Sitzung:

HäkelstolaDie Anleitung hat ~*Lavendelmaschen*~ auf ihrem Blog gepostet und ein Bild von ihrer fertigen Stola. Meine Stola wird aus dem naturfarbenen Kammgarn gehäkelt und wird mir morgen die Zeit vertreiben. Übrigens – nur noch 4 Chemos, dann hab ich diesen Marathon auch durch. Danach kommt die Operation und Bestrahlungen und dann darf endlich wieder Normalität einziehen. So langsam nervt *Otto*. Aber er wird ja auch brav klein und kleiner (so klein, dass ich ihn fast nicht mehr tasten kann).

Mal was andres

Immer stricken muss ja auch nicht sein, oder? Obwohl – Socken gehen immer. Und so gibts auch jetzt Socken zu gucken:

Opal Abo März
SockInfo: Opal Abo März, Charademuster

Diese Socken hab ich am Montag an eine Schwester verschenkt, die in der Tagesklinik Dienst gemacht hat. Letzten Mittwoch waren wir 9 Patientinnen und ständig hat irgendein Infusionsapparat gepiept. Die Schwester hatte wirklich Stress und dabei war sie total nett. In einer ruhigen Minute hat sie erzählt, dass sie supergerne handgestrickte Socken trägt, da sie kalte Füße hat. Und da das Pärchen fast fertig war, die passende Schuhgröße hatte und ich mit der Musterung nicht so ganz begeistert war, haben die Socken die Besitzerin gewechselt.

In der Chemo hab ich wieder zu handarbeiten angefangen. Was soll man sonst in mind. 3 Stunden auch machen? Die Übelkeit, die mich in den „großen“ Chemos begleitete, gibts bei den „kleinen“ nicht mehr. Dafür haben die andres in peto. Aber irgendwas ist ja immer… Häkeln geht gut und so hab ich aus einem handgefärbten Garn vom ~*Wollklecks*~ einen Schal namens *Kringel* angefangen.

Kringel
Und nochwas hab ich angefangen. Vor einiger Zeit habe ich von meiner Mama einige Jahrgänge Anna-Hefte bekommen. Bei der Durchsicht gefiel mir einiges so gut, dass die Hefte extra gelegt wurden. Und ein Heft animierte mich, das Handarbeitsgeschäft aufzusuchen, Garn und Stoff zu kaufen und dann auch loszulegen. Wir sind ja Nordsee-Fans und da ein Besuch dort oben aus bekannten Gründen heuer etwas schwieriger sein wird, muss ich mir doch einen „Ersatz“ fertigen.

LeuchtturmdeckeDie Anleitung ist aus der Juli-Anna von 2003 und die stickt sich wirklich toll.

Leuchtturm-DetailDas ist eine komplett fertige Ecke. Die Strahlen des Leuchtturms waren im Original weiß, aber in zartgelb leutet das besser. Und dann muss ich mir noch überlegen, wie ich die Decke einfassen soll oder ob ich das lieber machen lassen. Denn ich und Nähmaschine sind keine Freundinnen…