Tag 3 in Kreta 2003

Am Hafen wurden uns Fahrten zur ehemaligen Leprakolonie Spinalonga angeboten, die wir dann auch gerne annahmen. Es ging mit einem Schiff aus dem Hafen hinaus und auf das offene Meer hinaus. Ein Zwischenstopp wurde auch unternommen, damit man vom Schiff aus ein paar Runden im Meer schwimmen konnte. Ich hatte kein Schwimmzeug dabei und so schauten wir den wagemutigen Schwimmern zu. Das Meer war dort glasklar und türkisblau.

Giorgeos, ein Krete, der in Berlin-Kreuzberg geboren und dort auch 40 Jahre gelebt hatte, führte uns im schönsten Berliner Dialekt durch die gespenstig anmutende Kulisse der ehemaligen Leprakolonie. Auch venezianische Hinterlassenschaften wie z.B. Zisternen, durch die Wasser in die Stadt geleitet wurden, konnte man besichtigen. Ich kann jetzt gar nicht alles wiedergeben, was uns Giorgeos erzählte, aber es war wirklich bedrückend zu hören, was bis 1957 auf der Insel geschah, man konnte es sich sehr gut vorstellen. Nach der einstündigen Führung konnte man entweder ganz um die Insel herumgehen oder direkt zurück zum Schiff. Da die komplette Umrundung gerade mal 800 m ausmacht und wir schon die Hälfte hinter uns hatten, zogen wir die 1. Möglichkeit vor.

Wieder zurück auf dem Schiff ging es zurück an der „Höhle des Barbarossa“ – wo sich einst ein berüchtigter Pirat versteckt haben soll und an Kri-Kri, einer kleinen Insel mit den gleichnamigen Wildziegen zurück zum Hafen.

Der Ausflug war einer der schönsten und brachte mir einen saftigen Sonnenbrand ein, den ich mit Joghurt und Gel bekämpfte und in den nächsten Tagen besonderen Wert auf einen hohen Lichtschutzfaktor legte 🙂

Nachts stand uns dann noch eine besondere Abenteuerzulage in unserem Zimmer bevor: Eine Maus hatte sich in unserem Zimmer eingenistet und wurde mit Unterstützung des Hotelpersonals versucht, hinauszujagen…..

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Datum: Freitag, 26. September 2003 19:42
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