Tag 7 in Kreta 2003

An diesem Tag war die von der TUI durchgeführte Fahrt „Chania – Zwischen Markt und Minarett“, die pro Nase mit 47,50 € zu Buche schlug.

Früh um 8 Uhr gings los. Die Reiseleiterin stieg in Heraklion zu und dann gabs den ersten Stopp – an einem Restaurant, um die Toiletten aufzusuchen…. Der nächste Stopp war dann in einem Handwerkerdorf nahe Rethimnon. DAS hätte sie sich schenken können. In 40 Minuten konnte man durch die Häuserreihen laufen, von denen die meisten Handwerker geschlossen hatten oder – besser gesagt – gar nicht vorhanden waren. Die Weber, die mich interessiert hätten, waren gar nicht mehr vorhanden, eine Stickerei wurde mit einer Nähmaschine betrieben, und die Lederverarbeiter guckten uns nur bitterböse an, als hätten wir da nix zu suchen. Da wars dann schon 11 Uhr und normalerweise schließen die Geschäfte und Märkte auf Kreta zwischen 14 Uhr und 17 Uhr zur „Siesta“.

Eine Stunde später waren wir dann in Chania angekommen. Die Reiseleiterin scheuchte uns im Eiltempo am Hafen vorbei, durch die kleinen Gässchen treppauf, treppab in Richtung der Markthalle. Wir sausten auch an einer Weberei vorbei, wo ich Wolle gesehen habe, die offensichtlich handgesponnen und pflanzengefärbt war. Aber genauer die Sache zu betrachten hatte ich keine Zeit, die Reiseführerin scheuchte uns im Eiltempo weiter. An der Markthalle angekommen entließ sie uns für die nächsten 4 Stunden. DAS sollte die Führung durch Chania gewesen sein????

Chania ist das „Venedig des Ostens“ und wirklich sehr auf Kommerz ausgelegt. Die Geschäfte schlossen auch nicht um 14 Uhr, die Touristen gehen vor 🙂

Später gings dann wieder zurück mit einem Zwischenstopp an einem Kloster zum Hotel. Das Kloster befand sich gerade in der Renovierung und so hatten wir auch davon nicht allzu viel.

47,50 € pro Person waren viel zu viel für die reine Fahrt nach Chania… Und die „Erklärungen“ der Reiseleiterin hätten wir uns auch schenken können.

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Datum: Dienstag, 30. September 2003 22:30
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