Archiv der Kategorie: große Werke

Alles, was ich mal fertig gestrickt habe an „großen“ Werken

Doppelt fertig

Bevor ich aber meine beiden fertigen Teile zeige, gibts ein Bildchen des aktuellen Projekts. Ich habe doch bevor ich zur Portoperation ging, die litauische Lacewolle bestellt und dann doch wieder das angestrebte Muster verworfen, weils einfach nicht passte. Aber dann fiel mir das Buch „Folk Shawls“ von Cheryl Oberle in die Hände. Und aus diesem Buch habe ich den Heartland- und auch den Kimono-Shawl vor Jahren gestrickt. Und das Muster des Kimono-Shawls habe ich für die Lacewolle genommen. Die Nadelstärke ist 3,5.

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Das erste fertige Teil ist ein Pulli, den ich „so called Tressage“ genannt habe, da ich zwar das Muster, das Prinzip des von-oben-strickens, aber dann doch nicht der Anleitung gefolgt bin. Dafür habe ich so ziemlich 2 Monate gebraucht. Als Wolle habe ich Lammella genommen und die Nadelstärke war 3.

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Das ganz unten im Eck ist Zamira, die höchst an dem auf dem Boden liegenden Pulli interessiert war. An dem „faltigen“ dürft Ihr Euch jetzt nicht stören. Der Pulli lag auf dem Wäscheständer, darüber ein Badetuch, und darauf nachts dann Zamira. Der Wäscheständer ist ein Lieblingsschlafplatz von ihr. Aber ich hab ihn auch mal angezogen. Bei 21°C im Garten ist er echt schön warm.

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Und das zweite fertige Teil ist die Jacke „Gotland“, die ich im September 2013 angefangen habe. Rücken und Vorderteile waren recht bald fertig, nur die Ärmel zogen sich ewig. Der erste war im Februar letzten Jahres fertig, dann lag die Jacke wieder mal. Ärmel an die fertigen Teile anstricken ist wirklich nicht besonders schön, aber wenn der eine Ärmel eingestrickt ist, muss mans beim anderen auch so halten. Die Jacke habe ich dann mit zwei Reihen fester Maschen und eine Reihe Krebsmaschen umhäkelt.

gotland1Eine direkte Anleitung zur Jacke gibt es nicht, nur das Muster habe ich aus dem Buch „Stricken mit Wikingermuster“ entnommen. Die Wolle war abermals Lammella, nur doppelt verstrickt. Und ein Foto, bei dem ich die Jacke anhabe, gibts auch. Die habe ich über den Pulli angezogen. War schön warm. Sehr schön warm. *schwitz*

gotland2… und dann mehr von der Seite fotografiert.

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Schön bunt

Schon lange hab ich nichts mehr hier geschrieben und dabei war eigentlich auch viel in letzter Zeit los gewesen. Seit dem 23. Februar hab ich meinen Port wieder los. Ich hätte den auch mit Heim nehmen können (im Aufwachraum hat mir ein Pfleger den Port präsentiert), aber ich hab dankend abgelehnt. Nein, danke, daran muss ich kein Ding zur Erinnerung haben…

Aber vor der OP ist mein RVO mit den Laceärmeln fertig geworden. Fotografiert haben wir den aber später, da ich einige Zeit keinen BH-Träger leiden konnte. Aber jetzt ist alles wieder hübsch 🙂 Erstmal zeig ich Euch ein Foto, was passiert, wenn man zu lange den Pulli auf dem Boden hat:

rvo2eDa sitzt dann ein Bucky mitten auf dem Pulli. Der hat ihm ganz gut gefallen, aber ich zieh den Pulli lieber selbst an.

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Und jetzt ohne Katzenbeteiligung. Nun kann ich auch zeigen, dass das Lochrautenmuster unter dem Arm weiter geht. Ich habs sogar geschafft, dass man kaum einen Übergang sieht. Und so war der sonst glatt-rechts-Leibteil nicht ganz so langweilig zu stricken. Bei den Ärmeln habe ich nichts abgenommen, sondern glatt runtergestrickt. Ein bisschen Bedenken hatte ich ja, dass dann die Ärmel zu weit werden, aber passt 🙂

rvo2cUnd nun der Pulli an der Frau. Ein Frühlingsdesign 🙂

Irgendwann hab ich nach der OP das stricken wieder probiert. Funktioniert! Aber erstmal mit Loops anfangen. Die Wolle hatte ich teilweise letztes Jahr im April in Leipzig gekauft.

StraengeUnd so sehen 2 der Stränge als Loops aus. Verwendet hab ich die Anleitung für den „Loop Charming“ (Ravelry). Schön zu stricken, aber irgendwie kippt das immer wieder um. Vielleicht geh ich mal mit dem Bügeleisen drüber?

Der Loop aus der Mitte ist das Weihnachtsgeschenk von Zwergers in der Dezember-Lieferung.

Neu angefangen hab ich den RVO „Tressage“, aber in meiner Version.

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Wolle ist wieder Lammella. Und zur Zeit bin ich etwas unter der Ärmelteilung.

Erstes Großprojekt

Es ist vollbracht. Genau 16 Tage (vom 2. Januar bis 18. Januar) habe ich für das neueste Werk gebraucht. Schon länger hatte ich das Garn daheim. Die rostrote Lammella hatte ich mal von ~*Frau Wollosphie*~ bekommen. Ideen für das Garn hatte ich genug, aber es sollte was besonderes und bürotauglich, also auch nicht zu dick werden. Irgendwann bin ich dann auf die Idee mit einem RVO gekommen. Wann hatte ich zuletzt mal einen RVO gestrickt? Ewigkeiten ist das her. Aber dank Raglanrechner von der ~*Strickeria*~ war das Ausrechnen und der Beginn ein Kinderspiel. Nur – ohne Muster und nur glatt rechts? Auch langweilig. Und so habe ich am Leibteil ~*das Muster*~ eingebaut, das ich schon bei den Stulpen und Socken im Dezember verwandt habe.

rvo1aDas war ein Foto, bei dem mal keine Katzenpfote oder gar der komplette Bucky auf dem Pulli saß. Meine Pullis sind eh nur echt mit diversen Katzenhaaren 🙂

rvo1bUnd nun der Pulli an der Frau 🙂 Vor der Wäsche hatte ich fast Angst, dass der Leibteil etwas eng geraten ist, aber wie immer entspannte sich die Lammella nach dem Bad in der Waschfee und heraus kam ein toll sitzender RVO. Die Bündchen sind jeweils kraus rechts gestrickt.

rvo2aDer nächste RVO ist auch schon auf der Nadel. Diesmal ist es kirschrote Lammella (was sonst auch 🙂 ) und die Ärmel bekommen von oben ab ein Rautenmuster verpasst. Vielleicht baue ich auch dasselbe Muster am Leibteil ein – so kurz vor dem Bund. Das muss ich aber noch austesten. Die verwendete Nadelstärke ist bei beiden Nr. 3. Da hat der Pulli dann die richtige Stärke, so dass ich ihn auch im Büro ohne schwitzen anziehen kann.

französisches Kurzjäckchen

… im Chanel-Stil. So wird die *Daphne* im Internet beschrieben, die Anleitung habe ich aus der Knitter in der Frühjahrsausgabe. Nun ist ein Kurzjäckchen nix für meine Figur. Ich mags lieber kuschelig und wohlig-wollig warm. Daher durfte meine *Daphne* etwas weiter und länger werden. Auch die letzte Häkelrunde mit Krebsmaschen habe ich weggelassen, weil mir das für meine Version nicht gefallen hat.

Erstmal ein Foto, wie ich eigentlich immer meine fertigen Werke zeige:

Daphne ohne Inhalt
Meine Strickteile liegen immer auf dem Boden und werden eigentlich nie an der Frau gezeigt. Das war nicht immer so. Früher habe ich auch mal *gemodelt*, weil Klamotten getragen halt einfach besser aussehen. Nur leider sah das nicht jeder so. Ich habe halt nicht die Idealfigur, ein paar Flecke im Gesicht (und schminken ist so gar nicht mein Ding) und die Frisur ist auch selten frisch vom Friseur (oh, ich muss da einen Termin dort noch ausmachen). Da wurde damals ein Spottgedicht (es war die Faschingszeit) über mich und meine Designs geschrieben und das hat mich so getroffen, dass ich mich nie mehr im Blog und auch überhaupt im Internet mit Foto gezeigt habe. Nun bin ich inzwischen älter, die Dame von damals ignoriere ich komplett und da dachte ich mir heute, dass eine Jacke angezogen doch nicht schlecht aussieht.

Daphne mit Inhalt
So. Und so sieht die Jacke an mir aus.

Bitte seid mal ehrlich: Soll ich meine Klamotten weiterhin auf dem Boden liegend zeigen oder darfs auch mal mit Frau StrickGedanken drin sein? Gerne auch per Mail (im Impressum steht meine Mail-Addy) oder hier als Kommentar.

Fertiges und halbfertiges

Über 2 Monate nachdem ich die letzte Masche gestrickt habe, ist nun endlich der Reißverschluss eingenäht und ich kann meine neue Jacke tatsächlich anziehen.

Verschluss
Der von Hand eingenähte Reißverschluss mit der Blende. Ich fand auch den Zipper ganz hübsch und passend für die rustikale Jacke.

Verschluss
Und hier noch ein Bild davon. Ich finde, dass ich den gut und sauber eingenäht habe. Und ich hab mich auch nur ein dutzend Mal in den Finger gestochen…

Seanair
Und hier „Seanair“ in seiner ganz Pracht und Schönheit 🙂 Die Jacke sieht auch angezogen gut aus und passt mir sehr gut. Für ein Foto am lebenden Objekt bin ich heut nicht fit genug. Gestern waren doch Landtags- und Bezirkswahlen inkl. Volksabstimmung. Und da war ich im Rathaus eingeteilt und bin heute früh um 4:10 Uhr erst aus dem Rathaus raus. Ich bin jetzt irgendwie müde…

Mein weiß/bunter Drache wächst auch munter vor sich hin. 12 Zacken soll er mal haben.

Drache bunt/weiss

Freitagsgestrick

Das Vorderteil und die Ärmel vom *Sea Breeze* waren dann doch schneller gestrickt, als ich dachte. Und so wurde er dann diese Woche fertig.


Er passt wunderbar und gefällt mir auch um Längen besser als der *Sea Breeze* alias *Bavaria Pulli*, den ich damals gestrickt hatte.

Im übrigen habe ich so einiges von dem Original abgewandelt. Der Pulli ist in Einzelteilen und nicht rund gestrickt. Der Mittelzopf an den Ärmeln führt nicht bis zum Halsausschnitt sondern endet wie bei „normalen“ Pullis am Ende des Ärmels. Das Ärmelbündchen hatte ich nach meinem eigenen Anschein gestrickt, da ich im Buch kein Foto von einem Ärmel gesehen habe. Aber das Muster ist dasselbe *ggg*

Und einen neuen Pulli habe ich auch angeschlagen. Es ist wieder eine Neuauflage eines Designs, das ich schon mal gestrickt habe. Diesmal wird es der *Filey* aus *Fishermens Sweaters*. Wolle? Wieder Lammella. Ich baue meine Vorräte ab *ggg*

Strickiges

Hurra, hurra! Es ist Sonntag und es ist direkt mal hell genug für meine Digigrafierkünste *ggg* Also nix wie ran an die Knipse, den fertigen „Kinsale“ geholt und ins rechte Licht rücken:

Ach, ich liebe die Lammella! Und so habe ich mich in meine Lammella-Vorräte gestürzt und habe fröhlich Musterpröbchen gestrickt. Eigentlich sollte es ja ein Pulli aus einer Spezial-Sabrina mit diesem Muster sein:

Ja, das Muster ist hübsch und nach dreimaligem Verzählen und anschließenden Ribbeln hatte ich das Muster auch verinnerlicht. Aber irgendwie war das dann doch nicht das wahre und so hab ich ein paar Bücher gewälzt. Und dann fiel mir das Buch „Pullover für Wind und Wetter“ in die Hände. Ein bisschen hab ich dann durchgeblättert und bin beim „Sea Breeze“ hängengeblieben.

Den Pulli hatte ich sogar schon mal gestrickt als „For Ice and Frost“ in einer roten Merino. Aber der Pulli wanderte irgendwann aus meinem Kleiderschrank aus und so zieht demnächst ein „Sea Breeze Reloaded“ dort wieder ein. Der Rücken ist schon ein Stück gewachsen, trotz Stress auf der Arbeit.

Stress wegen Weihnachten mach ich mir nicht. Heilig Abend sind mein Schatz und ich allein, die anderen beiden Feiertage haben wir uns einladen lassen. Gute Planung *fg*

Neuzugang im Kleiderschrank

Lochmuster sind immer mal wieder schön zu stricken. Ich hatte auch schnell das Muster verinnerlicht und brauchte kaum noch die Anleitung. Für irgendwelche Ärmellöcher ist bei dem Muster leider nix zu machen, also ist der Schnitt wirklich mehr als einfach. Die Ärmelzunahmen sollten eigentlich „mustergemäß erfolgen. Ich fand aber, dass ich die Zunahmen glatt rechts weiterstricke. Mir gefällt er.

Und da die Nadel frei war, Lammella noch genug in Vorrat (hatte mir zwischendurch noch mal 3 Kilo davon gegönnt), habe ich gleich den nachsten Pulli angeschlagen. Hier mal das Musterpröbchen:

Ja, das Muster dürfte Starmore-Fans bekannt vorkommen und ich hatte schon vor langer Zeit einen Pulli mit dem Muster angeschlagen. Der Pulli wurde nie fertig… Das Muster „Kinsale“ aus dem „Fishermen’s Sweaters“ ist eingangig zu stricken und so ist nicht nur die Musterprobe fertig, sondern auch der Rücken ist schon 7 Mustersatze hoch. Jetzt wird er fertig, da bin ich mir sicher.

Ajourpulli wächst

Nachdem ich vorgestern Lieferung von 3 kg in hellblau von der Lammella bekommen habe, wird die virtuelle To-Do-Liste immer langer. Nicht nur Jacken stehen auf der Liste, sondern vor allem Pullis. Seit ich den Zopfpulli fertig gestellt und gemerkt habe, dass er auch einfach verstrickt sich ganz toll anfühlt (getragen hab ich ihn bis jetzt noch nicht), wird die Lust auf Wollpullis immer größer.

Aber vor dem nachsten Projekt – das ich auch inzwischen ins Auge gefasst habe – ist das momentane Projekt. Und so kann ich zumindest einen fertig gestrickten Rücken des Ajourpullis zeigen:

Ajourmuster fressen auch ganz schön Wolle! Aber es geht auch schön schnell voran, trotz 3er Nadeln und Unmengen von Maschen auf der Nadel (rechne: 8 x 24 + 3). Und noch heute schlage ich die Maschen für das Vorderteil an *freu*

Anfang und Ende

Der Anfang des Neuen war auch gestern Abend wieder Geschichte. Ich hatte zuviele Mustersatze nebeneinander und das war sogar mir zu groß. Was ich jetzt stricke? Ein Musterpröbchen hatte ich für Euch:

Ein bisschen anders stricke ich es, so dass die Schragen besser aussehen – aber im großen und ganzen isses das. Das Muster hab ich aus „Grundlagen Stricken“. Den Pulli gabs sogar mal aus einem grünen Garn, das sehr schwer war und so sah der Pulli irgendwann aus wie ein Sack.

Jetzt mit der Lammella wirds garantiert besser. Übrigens – auch die Farbe des Musterpröbchens passt nicht. Statt rot, wie ichs vorgehabt hab und natur wie die Musterprobe wird der Pulli eisblau.

Und wenn ich einen neuen Pulli anfange, dann hab ich normalerweise das vorhergehende Projekt zu Ende gebracht. Auf gut deutsch gesagt und einfacher ausgedrückt: mein Zopfpulli ist fertig!

Gestern habe ich den Pulli fertig gestrickt und alle Teile aneinander genaht. Und dann in die Waschfee gesteckt. Als ich ihn dann aus der Waschfeetrommel zog, dachte ich noch bei mir „Ob Dir das auch passt?“ Manne machte sich schon Hoffnung, dass der Zopfpulli ihm dann passen könnte. Aber gestern Nacht habe ich den Pulli anprobiert und – Manne kriegt keinen neuen Pulli. Der passt namlich mir ganz ausgezeichnet!

Dafür hab ich ein derzeitiges ufO, den „Plagiatpulli“ zum Scheitern verurteilt. Das Vorder- und Rückteil hatte ich damals mit doppelter Lammella gestrickt und das ware einfach zu warm geworden. Der Zopfpulli ist einfach nur schön zu tragen. Schön weich und recht dünn und trotzdem warm genug. Mir gefallts *freu*