Tonder und Romo

Mittwoch, 22. September 2010 22:32

Jaaa, ich weiß, die beiden Ortsangaben sind falsch geschrieben worden. Beides sind Orte in Dänemark und Ihr müsst Euch einen Querstrich durch das jeweilige „o“ denken. Naja. Es gibt schlimmeres. Tonder ist ein wirklich hübscher Ort mit einer niedlichen Fußgängerzone. Gekauft haben wir nix, auch wenn dort ein Handarbeitsladen ein wenig lockte. Aber wir hatten nur Euro und keine Dänischen Kronen dabei und so guckten wir uns nur alles an.

Nach Tonder wollten wir noch nach Romo, die Halbinsel fahren. Vor 2 Jahren waren wir mit dem Auto direkt am Strand und hatten richtig Spaß. Heuer – naja. Den Strand von damals haben wir nicht gefunden und beim anderen, den wir gefunden haben, waren Gefahrenschilder mit „Achtung vor Laser“ angebracht. So richtig hat uns das auch nicht richtig angelacht und so sind wir wieder zurück auf die deutsche Seite gefahren.

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Föhr

Mittwoch, 22. September 2010 22:18

Eine unserer Ausflüge führte nach Föhr. An diesem Tag hatten wir auch mit dem Wetter meist Glück. Es gab nur wenig Schauer, die ich ironischerweise mit der „Nordfriesischen Sonne“ betitelte, sondern auch richtig Sonne. Als erstes machten wir eine Busrundfahrte, die durch alle Dörfer der Insel führte. 2 Zwischenstopps waren auch dabei: einmal bei einer Kirche mit den „sprechenden Grabsteinen“ und dann auf den Deich, bei dem es uns fast fortwehte.

Nachdem uns der Bus wieder in Wyk abgesetzt hatte, sind Männe und ich zum Friesenmuseum gelaufen. In dem Museum war auch richtig viel handarbeitstechnisches ausgestellt. Es gab Spinnwirtel, die ausgegraben worden sind, Stricknadeln aus Metall oder Bein, gestickte Musterdecken etc.  Als Abschluss gab es Friesentorte (2 Blätterteigschichten mit Pflaumenmus unten und Schlagsahne zwischendrin *lecker!*) und Tee in der Fußgängerzone in Wyk. Das hatten wir uns aber auch verdient *ggg*

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Schäfchen und Dagebüll

Mittwoch, 22. September 2010 21:57

Ihr wisst ja, dass ich viel handarbeite. Und die Wolle – die kommt von den Schääfchen. Und Schafherden gibts ganz viele an der Nordsee. Sie haben die Aufgabe, Deichschutz zu betreiben und so sieht man rechts und links und überall Schäfchen. Als wir uns vom Süden her Richtung Heide Nordfriesland langsam näherten, tauchten auch die erste Schafsweiden auf. Das ist für mich Nordfriesland – die vielen Schäfchen. Die anderen Bilder sind vom Strand von Dagebüll, den wir des öfteren bewandert haben. Kilometerweit sind wir gelaufen. Und das alles mit meiner dick verpflasterten kleinen Zehe, die ja am allerersten Urlaubstag zuhause sich mit dem Bett angelegt hat und leider nicht als Gewinner hervorgegangen ist. Naja, mit der richtigen Pflastertechnik funktionierte das Laufen auch (meist) schmerzfrei.

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Nordfriesland 2010

Mittwoch, 22. September 2010 21:39

Vor 2 Jahren waren Männe und ich schon mal in Nordfriesland – genauer in Dagebüll. Nachdem es uns letztes Jahr nicht soooo in Ostfriesland gefallen hat, wollten wir heuer direkt nochmal nach Nordfriesland. Erinnerungen auffrischen, uns durchpusten lassen und die Nordsee erleben.

Unsere Fahrt ca. 800 km in den Norden begann bei uns bei Nieselwetter, ging über zu wirklich schönem Wetter und in Nordfriesland war es so richtig stürmisch.

Am nächsten Morgen erzählte uns die Pensionswirtin beim Frühstück, dass sogar die Fähre nach Föhr/Amrum nicht mehr ausgelaufen ist und die Passagiere die Nacht recht unplanmäßig auf der Fähre verbringen musste. Das nenn ich mal Abenteuerurlaub!

Wettertechnisch hatten wir nicht wirklich Glück. Es gab viele sonnige Abschnitte, es war meist sehr windig, und immer wieder regnete es. Mal mehr, mal weniger. Und ich? Ich dachte, ich komme mit einem Schirm und meiner Fleecejacke zurecht. Eine Fränkin an der Nordsee *seufz* Und so verbrachten wir unseren ersten Urlaubstag in Nordfriesland mit der Suche nach einer Jacke für mich. Schlussendlich fanden wir eine – wirklich supertolle! Und die durfte auch ihr ganzes Potential ausspielen *ggg*. Aber nicht nur die Jacke haben wir uns in Husum, der „grauen Stadt am Meer“ angeguckt, sondern auch das Schifffahrtsmuseum, das wirklich sehr sehenswert ist. Und Fischbrötchen gegessen. Lecker Fischbrötchen. Die komplette Woche in NF habe ich nur Fisch gegessen – am besten war das Restaurant „To olen Slüüs“, das gleichzeitig auch unsere Pension war.

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Wilhelmshaven

Freitag, 9. Oktober 2009 11:05

Auch am Freitag schien sich das Wetter zu halten und so brachen wir nach Wilhelmshaven auf. ~*Bine*~ hat uns den Tipp gegeben, dass das dortige Aquarium sehr schön sein sollte. Uns hats auch sehr gefallen, nur auf Fotos müsst Ihr leider verzichten. Danach gingen wir an den Strand beim Aquarium und sammelten ein paar Muscheln auf. Sogar Wattwürmer – zumindest die Hinterlassenschaften – haben wir gefunden und ein was vom Häuten einer Krabbe übrig geblieben worden ist.

Auf unserem Spaziergang kamen wir an einer Anlegestelle für Hafenrundfahrten vorbei. Zeit hatten wir, das Wetter war auch schön und so heuerten wir dort an. Die Fahrt ging am Marinehafen vorbei zur Baustelle des neuen großen Containerhafens. Dort wurde uns erklärt, dass dort mal Containerschiffe mit über 16 m Tiefgang einfahren können und dort dann gelöscht werden können. 2 Saugbagger konnten wir in Aktion sehen. Am Samstag, als wir auf der Heimfahrt waren, hörten wir im Radio, dass einer der beiden Saugbagger eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg angesaugt hatte und die Detonation sogar bis in die Stadt spürbar war. *schnauf* Wenn das auf der Vorbeifahrt während der Hafenrundfahrt passiert wäre….

Wir fuhren sogar in den Marinehafen hinein. Ein leichter Schauer lief mir schon über den Rücken, als ich auf den Schildern an der Seite „Unbefugtes Betreten oder Anlanden verboten. Vorsicht Schusswaffengebrauch“ gelesen habe. Aber interessant war es wirklich. Die Hafenrundfahrt war ja eher spontan von uns gebucht worden, aber sowas muss man einfach mal gesehen haben.

Auf der Rückfahrt nach Greetsiel kamen wir an einem Schild „Zum ewigen Meer“ vorbei. Laut Reiseführer ist das ein Moorgebiet, in dem man auf einem Holzbohlenweg spazieren gehen kann. Das war dann so richtig romantisch und stimmungsvoll.

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Norddeich, Norderney

Donnerstag, 8. Oktober 2009 1:31

Für den nächsten Tag war dann schönes Wetter angekündigt und – tatsächlich! – die Sonne kam heraus. Also raus aus den Federn, rein ins Auto und ab nach Norddeich. Jürgen war da mal vor 21 Jahren mit seinen Eltern in Urlaub und wollte unbedingt in die Seehundstation. Die Tiere sind auch zu niedlich!

Danach lösten wir 2 Bordkarten und düsten nach Norderney. Die Überfahrt war erst sehr reibungslos und dann durch den höheren Wellengang etwas rauer. Uns machte die Schaukelei nicht viel aus, andere waren da etwas bleicher im Gesicht und sehnten das Ende der Überfahrt herbei. Wir gingen gleich mal an den Nordseestrand (endlich mal ein Blick auf die See, das ist in Ostfriesland gar nicht mal soo einfach) und ließen uns so richtig durchpusten. Ein Tee im Strand Café musste auch sein und Jürgen befüllte seine Tasse mit ostfriesischem Tee vorschriftsgemäß mit Klüntjes und „Wölkchen“ – ich mag mehr Früchtetee 🙂

Wieder zurück in Norddeich angekommen, ließen wir unseren Minidrachen steigen, was gar nicht so einfach bei der s-teifen Brise war. Und als Abschluss besuchten wir den Pilsumer Leuchtturm, der auch eine Hauptrolle bei einem Otto-Film gespielt hatte.

Meine Füße spürte ich abends dann so richtig. An Bewegung mangelte es uns an diesem Tag wahrlich nicht…

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Emden

Mittwoch, 7. Oktober 2009 1:18

Nachdem wir also nach einer Nacht in Carolinensiel nach Greetsiel umgezogen waren, parkten wir unsere Koffer im Zimmer und fuhren weiter nach Emden. An diesem Vormittag goß es in Strömen. Also ein richtiges Ausflugswetter 😀 Aber wir sind ja nicht aus Zucker, einen Schirm besitzen wir auch und so gings los. Das Wetter klarte dann auch gegen Mittag etwas auf und der Himmel schloss seine Schleusen wieder.

Wer in Emden ist, sollte einen Besuch im „Otto Huus“ nicht versäumen. Ich sag nur „Otto Waalkes“, „Ottifanten“ 😀 Klar, allzuviel macht das Museum nicht her, aber im Kino im 2. Stock kann man sich so richtig schlapplachen und schlechtes Wetter ist auch schnell vergessen.

Als wir uns wieder von Ottos Kino trennen konnten, spazierten wir am Hafen entlang. Auf der Heimfahrt besuchten wir den höchsten Leuchtturm an der ostfriesischen Küste.

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Carolinensiel, Greetsiel etc.

Mittwoch, 7. Oktober 2009 1:16

Wo fährt man im Oktober hin, wenn man sich so richtig „auslüften“ lassen will? Genau! An die See. Unser Tripp sollte heuer nach Ostfriesland gehen. Mit dem Wetter hatten wir nicht so richtig viel Glück, aber Sonne sahen auch wir 😀

Eigentlich wollten wir unser Quartier in Carolinensiel aufschlagen, letztendlich landeten wir dann aber in Greetsiel. Das Örtchen mit dem Kutterhafen fanden wir richtig niedlich und mit dem Hotel, das wir vor Ort aussuchten, hatten wir auch keinen schlechten Fang gemacht. Naja, ein paar Literchen Farbe hätten dem Zimmer schon nicht schlecht zu Gesicht gestanden, aber allein der Blick aus dem Fenster direkt auf den Kutterhafen machte alles wett. Frühstück war auch lecker 😉

Und nun die Fotos aus Carolinensiel und dann aus Greetsiel.

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5 Leben – oder so

Donnerstag, 20. August 2009 17:14

Schon lange nix mehr über Puschel gelesen? Was soll ich auch schreiben? Sie frisst, trinkt, schläft, kämpft (eher selten), lässt sich kraulen (am liebsten ständig) und eigentlich gehts ihr richtig gut. Zwar gehen wir noch ab und zu zum Tierarzt und lassen ihr Auge überprüfen, aber das macht schon seit Ewigkeiten keinen Ärger mehr. Beim letzten Besuch haben wir festgestellt, dass die Impfungen bei ihr längst überfällig sind.

Das mit den Impfungen bei Katz zu erledigen hatten wir am Montag abend vor. Seit 11 oder 12 Jahren habe ich auch Wasserschildkröten und genauso lange haben die ein Aquarium mit Plexiglasliegefläche und Steinaufbauten zum Graben und „Umdekorieren“. Nun ist diese Art Wasserschildie etwas schreckhaft, das bedeutet, wenn man die Treppe Richtung Schildiezuhause (sprich Bad, Schlafzimmer) hochläuft, dann springen die Kröten schwuppdiwupp ins Wasser. Da wird nie darauf geachtet, wohin der Sprung geht. 11 oder 12 Jahre ist nie was passiert. Aber man soll nie nie sagen. Eine der Damen hat eine Verletzung am Panzer abbekommen. Also kam auch Schildie mit zum Tierarzt. Schildie bekommt jetzt ein Desinfektionsspray im trockenen Eimer für 10 Minuten 3x am Tag, das ihr so gar nicht gefällt. Ansonsten ist sie munter. *puh*

Beim Einfangen von Puschelchen für den Kenneltransport nahm Männe die Katz hoch, und der Blick fiel auf ihren stark verklebten Hintern. Nun ist Puschelchen eine Dame und eine Dame lässt sich ungern auf den Allerwertesten gucken. Aber einen kurze Duftprobe („Riech mal am Hintern“) ergab,  dass es kein Durchfall war (hatte sie noch nie) und irgendwie auch kein Urin war. Der Tierarzt guckte nach dem Allerwertesten und tippte erst auf Durchfall. „Ach, da rasieren wir ein wenig, dann kann sie sich besser putzen.“ Während des Rasierens fielen die verklebten Fellteile herunter – mit Blut und Eiter verschmiert. Gar nicht gut 🙁 Und noch weniger gut war das Loch neben dem normalen „Loch“. „Analfistel“ und „sofort operieren“. Katz bekam eine Narkosespritze und mir wurde schlecht. Narkose und unser Puschelchen – keine gute Kombination. Aber die damalige Narkose wurde in Nürnberg und nicht bei unserem Tierarzt gemacht und der kennt die Eigenarten von unserer Katz.

Männe wurde zur Tierarzthelferin ernannt und ich bin mit dem Schildieeimer ins Wartezimmer. Ich weiß nicht mehr, wie lange ich gewartet habe. Aber irgendwann haben sie mich wieder zur Katz gelassen. Ihr Hintern ziert jetzt ein Silberjodidspray und 10 Klammern. Das mit der Fistel muss schon länger gehen, aber seh das mal bei dem Fell unserer Katze und der Geziertheit, was Hintern angucken angeht.

7 Leben hat eine Katze. Ein Leben hat der Narkoseunfall damals gekostet, das nächste Leben geht für die Fistelsache drauf. 5 hätte sie noch. Aber die Katastrophen können gerne ausbleiben.

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Herzlich Willkommen!

Donnerstag, 20. August 2009 11:36

Wir möchten Euch ganz herzlich auf unseren neuen Seiten in „Kimmels Welt“ willkommen heißen!

Hier findet Ihr Fotos und Berichte zu unseren Ausflügen und Urlauben, Kochrezepte und das Tagebuch unserer Katze Puschel.

Ihr könnt die „Kimmels Welt“ ganz normal lesen oder Ihr hangelt Euch – das finden wir persönlich besser – durch die Kategorien. So kommt Ihr ganz bequem und schnell dorthin, was Euch interessiert.

Für Anregungen sind wir immer dankbar. Bitte entnehmt unsere eMail-Adressen dem Impressum.

Und nun – viel Spaß auf unseren neu gestalteten Seiten!

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